In der Falle des Falls
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Das letzte Tageslicht hatte sich in die Dämmerung geschmiegt, die inzwischen längst in die Dunkelheit geflüchtet war. Er saß seit Stunden in einer Kuhle dicht am Rande des Abgrunds. Gras und herbei getriebene Blätter machten sie zu einem weichen Lager. Die Ebernburg auf der anderen Talseite, dunkel und verlassen, war nur als Umriss gegen den Nachthimmel wahrnehmbar. Warum er ausgerechnet hier herkam, wusste er nicht. Vielleicht die Sehnsucht nach einem außergewöhnlichen Schlusspunkt. Das Ryolith-Massiv über der Nahe ist die größte Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien. Oder die uneingestandene Sehnsucht nach Rettung durch den Berggeist des Rotenfels, der schon den jungen Franz von Sickingen sicher geleitet hatte.
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